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CARLSBERG AtmoCity
Kopenhagen/ Dänemark

'Die Ästhetik der Atmosphären wendet die Aufmerksamkeit von dem, 'was' etwas darstellt, auf das 'wie' seiner Anwesenheit.' (G. Böhme), demnach auf sinnhaft erfassbare Raumqualitäten. Anders als bei einem determinierten Masterplan dient die Beschäftigung mit Atmosphären der Schaffung eines Rahmenkonzeptes. Entwickelt werden kein festgelegter Plan, Gebäudestrukturen oder Formen, sondern atmosphärische Szenarien, die eine Reihe unterschiedlicher Erfahrungen ermöglichen. Vier Kernbereiche mit unterschiedlicher Programmierung und räumlicher Ausprägung bilden die Basis für die Entwicklung urbaner und sozialer Vielfalt. Um diese Lebendigkeit von Anfang an auf dem Gebiet zu etablieren, wird in jedem Bereich ein 'Hotspot' als charakteristischer Ausgangspunkt für die zukünftige Entwicklung definiert. Beim Zusammenwachsen oder Aufeinanderstoßen der unterschiedlichen Teilgebiete entstehen überlagerte Programmschichten, undefinierte Zwischenbereiche und kontrastreiche Gegenüberstellungen, die ungeplante und unerwartete Entwicklungen ermöglichen.

Wettbewerb (2007):

Arne Hansen
Oliver Seidel
Sanna Richter
Verena Brehm

mit:
Dominic Balmforth, susturb

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