Stadt ist Wald!
Vielfalt.
Die alte Eiche steht stolz und würdig
an ihrem angestammten Platz,
Setzlinge beanspruchen ihren Raum,
daneben spießige immergrüne Tannen,
in den Lücken wuchernde
Büsche und Sträucher
und sympathisch klebrige Linden.
Der Wald folgt seinen eigenen Regeln.
In Freiheit, Eigendynamik und persönlicher Entfaltung kämpft jeder um seinen Platz –
hier wird leidenschaftlich drauflos
gewachsen und einfach gelebt.
Dichte und Weite wechseln.
Lichtungen öffnen sich.
Erkennbar werden ordinäre Champignons
neben edlen Steinpilzen zwischen süßen Beeren und hinterhältigen Brennnesseln.
Auf dem Weiher treiben Blätter,
gegorenes Fallobst säumt das Ufer
und Wurzeln winden sich verliebt ineinander.
Hinter der fahl gewordenen Rinde eines toten Baumes verbirgt sich weiteres Leben.
Wer sich ganz tief reinwagt, erreicht das Unterholz. Hier ist es dunkel, verrucht und mysteriös – ein energiegeladener
Nährboden, wo man die Keime sprießen hört.
Phantastische Schönheiten sind hier verborgen, die sich ihren Weg nach oben bahnen.
Es lebe der Wald, die Phantasie, die Leidenschaft und natürlich der Spaß.

