FAMILIENWOHNEN IN RICKLINGEN
Hannover/Deutschland
Mit einfachen Maßnahmen werden für den vorhandenen Kontext Wohnbauten entwickelt, die die Merkmale der Umgebung aufnehmen, aber auf eigene Weise interpretieren. Durch die Spannung aus kontextueller Anpassung und räumlichem Bruch entsteht ein identitätsstiftendes, eigenständiges Gebäudeensemble mit vielfältigen Wohnraumangeboten und differenziertem Außenraum. Das Vor- und Zurückspringen der Baukörper entspricht der geforderten offenen Bauweise und erzeugt verschiedene Qualitäten: Der Straßenraum wird strukturiert, es entstehen Zonen zum Verweilen und für den nachbarschaftlichen Austausch.
Entgegen der umgebenden Bebauung werden die vier Baukörper mit ihren Dachflächen nach Süden ausgerichtet, um die Nutzung von Sonnenenergie zu ermöglichen. Die asymmetrischen Dachflächen geben den Gebäuden ein besonderes Erscheinungsbild. Die Baukörper werden als monolithische erscheinende Putzbauten in Holzbauweise gedacht.
Geladener Wettbewerb (2009), 1. Preis
Nils Nolting
Nina Reckeweg
Oliver Seidel
Sanna Richter









