Hybrid House
Hamburg/ Deutschland
Die Grundidee des Entwurfs für die IBA Hamburg Wilhelmsburg 2013, basiert auf der Überlegung, dass für das Wohnen und Arbeiten unterschiedliche Belichtungssituationen optimal sind. Diese Überlegung wird in ein architektonisch-räumliches Konzept umgesetzt und ein neuartiger Maisonette-Typus, der aus der räumlichen Kreuzung eines Nord-Süd und eines Ost-West-gerichteten Raummoduls besteht, wird entworfen. Die Maisonetten gliedern sich in einen nord-süd orientierten Arbeitsbereich im jeweiligen Eingangsgeschoss und einem ost-west gerichteten Wohnbereich im oberen Geschoss. Dadurch wird gewährleistet, dass jede Einheit über die zwei zusammen geschalteten Ebenen in alle vier Himmelsrichtungen ausgerichtet ist und vier spezifische Tageslichtsituationen besitzt.
Durch die Verschränkung und Stapelung dieser Einheiten entstehen kompakte Baukörper, in der vorgestellten Variante zwei Blöcke mit zwölf Maisonetten. Eine zentrale Außenerschließung, erlaubt eine stringente Umsetzung dieses modularen Systems bei gleichzeitig freier Aufteilung der Grundrisse.
Wettbewerb und Bieterverfahren 2010: 1. Platz
LPH 1-3
Anne Niehüser
mit
Mark Niehüser
Arno Brandlhuber
Markus Emde
Thomas Schneider









