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SCHÜTZENPLATZ PEINE
Peine/ Deutschland

Die Stadt Peine ist im Bereich der Schützenfeste eine global city, die besondere Stellung des Schützenplatzes im Stadtraum ist daher selbstverständich. Der Stadtpark spannt über die Richard-Langeheine-Straße hinweg und formuliert die Kante dieses sehr großen Raumes. Eine Abfolge öffentlicher Freiräume verbindet die Innenstadt mit Rathaus und Schützenplatz. Durch die Neugestaltung reicht der Werderpark bis zur Kantpromenade und stellt das Rathaus somit in einen angemessen Landschaftspark. Neue Wegeverbindungen werden in Ost-West Richtung gestärkt. Das neue Postcarré formuliert gemeinsam mit dem Rathaus baulich die westliche Raumkante des Schützenplatzes. Als städtebauliche Dominante markiert der viereinhalbgeschossige Hochpunkt einerseits das südwestliche Ende des Schützenplatzes und andererseits den Eingang über die Schützenstraße in die Innenstadt. Programmatisch orientiert sich die Neugestaltung an den vorhandenen Nutzungen und wird durch die belebenden Funktionen Wohnen und eine Markthalle ergänzt. Die großzügig nach Osten, Süden und Westen geöffnete Markthalle aktiviert den Straßenraum und ermöglicht eine Durchwegung durch den Stadtblock.

Wettbewerb (2011)

Oliver Seidel
Nils Nolting

mit:
jbbug landschaftsarchitektur

Skyline