KUNST ANGEHÄUFT
Hannover/ Deutschland
Der Wettbewerbsbeitrag für einen "Entsorgungspark für funktionslose Kunst im öffentlichen Raum" behandelt die Fragestellung der "Haltbarkeit" von Kunst im öffentlichen Raum. Es ist keine Frage, ob Kunstwerke im öffentlichen Raum zur Disposition zu stellen sind, sondern vielmehr wie und auf welchem Wege. Wer bestimmt über die Funktionslosigkeit eines Werks? Wie ist der Grad der Funktionslosigkeit auszumachen und ab welchem Punkt kippt die Bedeutung eines Kunstwerks ins Funktionslose?
Handlungsanweisung:
1. Der Zeitraum der Intervention dauert genau einen Sommer an.
2. Am 21.06. werden alle Kunstwerke im öffentlichen Raum der Stadt mit feinem, rundkörnigem Sand aus einer stadtnahen Sandgrube überschüttet bis nichts mehr von ihnen zu sehen ist. Als Aktionshinweise erhält jeder Standort einen Eimer und eine Schaufel. In unmittelbarer Nähe zum Kunstwerk wird eine Fläche mit Absperrband markiert, auf die der abgetragene Sand geschüttet werden kann.
3. Kunstwerke, die am 23.09. noch nicht mindestens zu 2/3 ausgegraben worden sind, werden von ihrem Standort entfernt und mit dem Sand zurück in die Sandgrube gebracht. Dort werden sie mit Sand bedeckt und auf unbestimmte Zeit gelagert.
Wettbewerb (2005), 1. Preis:
Arne Hansen
Nils Nolting






