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H2O
Hannover/ Deutschland

Wie kaum eine andere deutsche Großstadt wird Hannovers Stadtbild durch zahlreiche Grünräume geprägt. Einige dieser Freiräume werden nur wenig von Hannoveranern genutzt und sind kaum im kollektiven Gedächtnis verankert. Das betrifft vor allem die Stadtlandschaften entlang der Flüsse Ihme und Leine. Die Uferbereiche sind wild bewachsen, das Wasser ist unzugänglich und die Uferkante unbenutzbar.
Es besteht jedoch das erkennbare Bedürfnis der Menschen, an, in oder auf dem Wasser zu sein. An diesem Missverhältnis von potentieller Nutzbarkeit und tatsächlichem Zustand setzt die Studie Hannover20 an. Entlang der Ihme und Leine werden an verschiedenen Spots Gestaltungen zur besseren Nutzbarkeit von Ufer und Wasser vorgeschlagen. Es handelt sich dabei um Hilfestellungen, die bereits stattfindende Nutzungsversuche erleichtern und darüber hinaus zum ?Spiel? mit der natürlichen Umgebung anregen. Mit minimalem ökonomischen Aufwand sollen vielfältige ?Wasseraktivitäten? ermöglicht werden. Der informelle und öffentliche Charakter der Orte soll dabei unbedingt erhalten bleiben.

Entwurf (2006), Anerkennung:

Nils Nolting
Oliver Seidel
Sanna Richter
Verena Brehm

 

Skyline